Handballregeln 2026 einfach erklärt: Die wichtigsten Regeln
Handballregeln 2026: Die wichtigsten Regeln einfach erklärt
Drei Schritte, drei Sekunden, sechs Meter, sieben Meter, zwei Minuten – beim Handball begegnen einem ziemlich schnell eine Menge Zahlen. Dabei sind die Grundregeln deutlich einfacher, als das komplette Regelwerk zunächst vermuten lässt.
In diesem Guide erklären wir dir die wichtigsten Handballregeln einfach und praxisnah. Egal, ob du selbst spielst, dein Kind mit Handball beginnt oder du beim nächsten Spiel endlich verstehen möchtest, warum der Schiedsrichter gerade gepfiffen hat.
Stand dieses Artikels: September 2026. Grundlage sind die aktuell geltenden internationalen Hallenhandballregeln der IHF vom 1. Juli 2025 sowie die aktuellen Zusatzbestimmungen des Deutschen Handballbundes.
Handballregeln in 60 Sekunden
| Regel | Kurz erklärt |
|---|---|
| Spieler auf dem Feld | maximal 7 pro Mannschaft |
| Mannschaftskader | bis zu 16 Spieler |
| Spielzeit ab 16 Jahren | 2 × 30 Minuten |
| Ball halten | maximal 3 Sekunden |
| Schritte ohne Prellen | maximal 3 Schritte |
| Torraum | 6 Meter |
| Freiwurflinie | 9 Meter |
| Strafwurf | 7 Meter |
| Zeitstrafe | 2 Minuten |
| Passives Spiel | nach Vorwarnzeichen grundsätzlich maximal 4 Pässe |
| Spielfeld | 40 × 20 Meter |
| Tor | 3 × 2 Meter |
Wenn du diese Grundlagen kennst, kannst du einem Handballspiel bereits ziemlich problemlos folgen.
Wie viele Spieler hat eine Handballmannschaft?
Auf dem Spielfeld dürfen sich gleichzeitig höchstens sieben Spieler einer Mannschaft befinden.
Normalerweise sind das sechs Feldspieler und ein Torwart. Eine Mannschaft darf allerdings auch ohne Torwart und mit sieben Feldspielern angreifen. Genau daraus entsteht beispielsweise das taktische Spiel mit dem 7. Feldspieler.
Seit dem 1. Juli 2025 besteht eine Mannschaft nach dem IHF-Regelwerk aus bis zu 16 Spielern. Im deutschen Spielbetrieb sehen die aktuellen DHB-Bestimmungen ebenfalls bis zu 16 Spieler vor.
Zu Spielbeginn müssen mindestens fünf Spieler auf der Spielfläche antreten.
Auswechslungen sind beim Handball grundsätzlich jederzeit möglich. Der Spieler, der das Feld verlässt, und sein Ersatz müssen dabei den vorgeschriebenen Auswechselbereich benutzen.
Praxisbeispiel: Ein Trainer muss also nicht wie beim Fußball auf eine begrenzte Zahl von Wechseln achten. Spieler können während eines Spiels immer wieder ein- und ausgewechselt werden.
Wie lange dauert ein Handballspiel?
Für Spieler ab 16 Jahren beträgt die reguläre Spielzeit:
2 × 30 Minuten.
Die Halbzeitpause beträgt normalerweise zehn Minuten. Je nach Wettbewerb können hierzu abweichende Bestimmungen gelten; nach dem internationalen Regelwerk darf die Halbzeitpause maximal 15 Minuten dauern.
Im Jugendhandball gelten kürzere Spielzeiten:
| Altersbereich | Reguläre Spielzeit |
|---|---|
| ab 16 Jahren | 2 × 30 Minuten |
| 12 bis 16 Jahre | 2 × 25 Minuten |
| 8 bis 12 Jahre | 2 × 20 Minuten |
Wichtig: Im Kinder- und Jugendhandball können Verbände in ihren Durchführungsbestimmungen zusätzliche oder abweichende Vorgaben festlegen.
Die berühmte 3-Schritte- und 3-Sekunden-Regel
Eine der wichtigsten Handballregeln lässt sich mit zwei Zahlen merken:
3 Schritte – 3 Sekunden.
Ein Spieler darf einen kontrollierten Ball grundsätzlich höchstens drei Sekunden halten.
Mit dem Ball darf er sich außerdem höchstens drei Schritte bewegen, bevor er passen, werfen oder mit dem Prellen beginnen muss.
Nach dem Prellen darf der Spieler den Ball wieder aufnehmen. Anschließend gelten erneut die drei Sekunden beziehungsweise maximal drei Schritte.
Hat er den Ball nach dem Prellen allerdings wieder vollständig unter Kontrolle, darf er nicht erneut mit dem Prellen beginnen. Vereinfacht gesagt entspricht das dem „Doppeldribbling“.
Was ist der Nullschritt im Handball?
Hier gab es zum 1. Juli 2025 eine wichtige Präzisierung.
Erhält oder fängt ein Spieler den Ball, während beide Füße keinen Bodenkontakt haben, zählt das anschließende Aufsetzen eines Fußes oder beider Füße gleichzeitig nicht als erster Schritt.
Das ist der sogenannte Nullschritt.
Neu beziehungsweise ausdrücklich klargestellt ist, dass dies auch beim Wiederaufnehmen des Balls aus dem eigenen Prellen gelten kann.
Für Zuschauer kann eine Aktion dadurch manchmal nach vier Bodenkontakten aussehen und trotzdem regelkonform sein. Entscheidend ist, wann der Spieler die Ballkontrolle erlangt und wie die Füße zu diesem Zeitpunkt den Boden berühren.
Darf man den Ball mit dem Fuß spielen?
Ein Feldspieler darf den Ball unter anderem mit Händen, Armen, Kopf, Rumpf, Oberschenkeln und Knien spielen.
Fuß und Unterschenkel sind grundsätzlich tabu.
Wird ein Spieler allerdings vom Gegner mit dem Ball am Fuß oder Unterschenkel getroffen, liegt nicht automatisch ein Fehler vor.
Wie groß ist ein Handballfeld?
Ein normales Handballspielfeld ist:
40 Meter lang und 20 Meter breit.
Das Tor ist drei Meter breit und zwei Meter hoch.
Für das Verständnis eines Handballspiels sind vor allem diese Linien wichtig:
| Linie | Bedeutung |
|---|---|
| 6-Meter-Linie | Begrenzung des Torraums |
| 7-Meter-Linie | Ausführung eines 7-Meter-Wurfs |
| 9-Meter-Linie | gestrichelte Freiwurflinie |
| 4-Meter-Linie | Torwartgrenzlinie beim 7-Meter |
| Mittellinie | teilt das Spielfeld |
| Anwurfzone | Kreis mit 4 Metern Durchmesser |
Gerade für Handball-Einsteiger lohnt es sich, diese fünf Markierungen einmal auf einer Spielfeldgrafik anzusehen. Danach werden viele Schiedsrichterentscheidungen sofort verständlicher.
Wer darf den Torraum betreten?
Der Torraum wird durch die 6-Meter-Linie begrenzt und ist grundsätzlich dem Torwart vorbehalten.
Ein Feldspieler darf sich also nicht einfach im Torraum positionieren.
Entscheidend ist aber nicht nur, ob jemand die Linie berührt. Wichtig ist auch, ob durch das Betreten des Torraums ein Vorteil entsteht.
Betritt beispielsweise ein Angreifer mit Ball den Torraum oder verschafft sich dadurch einen Vorteil, bekommt die verteidigende Mannschaft den Ball.
Betritt dagegen ein Abwehrspieler den Torraum und verhindert dadurch lediglich eine normale Angriffssituation, kann ein Freiwurf folgen.
Wird durch das regelwidrige Betreten des Torraums eine klare Torgelegenheit verhindert, kann auf 7-Meter entschieden werden.
Und natürlich darf ein Angreifer beim Sprungwurf über den Torraum springen. Der Ball muss seine Hand verlassen haben, bevor er anschließend im Torraum landet.
Wann gibt es einen 7-Meter?
Der 7-Meter-Wurf ist ungefähr das Handball-Pendant zum Elfmeter im Fußball.
Er wird insbesondere dann gegeben, wenn eine klare Torgelegenheit regelwidrig verhindert wird.
Typisches Beispiel:
Ein Angreifer kommt frei zum Torwurf und wird so regelwidrig gestoppt, dass ihm dadurch die klare Torchance genommen wird.
Der Werfer führt den Wurf von der 7-Meter-Linie aus.
Der Torwart darf sich dabei bis zur 4-Meter-Linie nach vorne bewegen.
Nicht jedes Foul in Tornähe führt also automatisch zu einem 7-Meter. Entscheidend ist, ob eine klare Torgelegenheit vorlag.
Wann gibt es einen Freiwurf?
Ein Freiwurf wird bei vielen technischen Fehlern oder Regelverstößen verhängt.
Dazu gehören beispielsweise Schrittfehler, Zeitfehler, bestimmte Fouls oder Fehler beim Spielen des Balls.
Muss der Freiwurf außerhalb der gegnerischen Freiwurflinie ausgeführt werden, darf die angreifende Mannschaft nicht einfach bis an den 6-Meter-Kreis heranrücken. Die gestrichelte 9-Meter-Linie ist deshalb ein wichtiger Orientierungspunkt.
Gegenspieler müssen bei der Ausführung grundsätzlich den vorgeschriebenen Abstand einhalten.
Was ist beim Körperkontakt erlaubt?
Handball ist ein Kontaktsport. Körperkontakt ist also nicht automatisch ein Foul.
Ein Verteidiger darf seinen Körper einsetzen, um Räume zu verteidigen und den Weg eines Angreifers regelkonform zu blockieren.
Nicht erlaubt sind dagegen beispielsweise Festhalten, Umklammern, Stoßen, Schlagen oder gefährliche Aktionen gegen einen Gegenspieler.
Wie ein Foul bestraft wird, hängt nicht allein davon ab, dass ein Kontakt stattgefunden hat. Entscheidend sind unter anderem Intensität, Bewegungsrichtung, Geschwindigkeit, getroffener Körperbereich und die Gefährdung des Gegenspielers.
Deshalb können zwei auf den ersten Blick ähnliche Fouls zu völlig unterschiedlichen Strafen führen.
Gelbe Karte, 2 Minuten, rote Karte und blaue Karte
Bei persönlichen Strafen gibt es im Handball mehrere Stufen.
| Strafe | Bedeutung |
|---|---|
| Gelbe Karte | Verwarnung |
| 2 Minuten | Spieler muss für zwei Minuten vom Feld |
| Rote Karte | Disqualifikation für den Rest des Spiels |
| Blaue Karte | Zusatzinformation nach Rot: schriftlicher Bericht folgt |
Die blaue Karte ist also keine zusätzliche Strafstufe neben der roten Karte.
Sie wird nach einer roten Karte gezeigt, wenn die Schiedsrichter mitteilen wollen, dass zur Disqualifikation zusätzlich ein schriftlicher Bericht an die zuständigen Instanzen erfolgt.
Ein Spieler, der während eines Spiels seine dritte 2-Minuten-Strafe erhält, wird disqualifiziert.
Nach einer Disqualifikation darf der betreffende Spieler nicht mehr am Spiel teilnehmen. Die Mannschaft muss zunächst in Unterzahl weiterspielen und darf ihre Spielerzahl anschließend wieder ergänzen.
Was bedeutet passives Spiel oder Zeitspiel?
Eine Mannschaft darf nicht einfach den Ball halten, ohne erkennbar zu versuchen, einen Angriff zu entwickeln oder ein Tor zu erzielen.
Erkennen die Schiedsrichter eine Tendenz zum passiven Spiel, zeigen sie das Vorwarnzeichen: Ein Arm wird angehoben.
Ab diesem Zeitpunkt hat die angreifende Mannschaft grundsätzlich noch maximal vier Pässe, um den Angriff mit einem Torwurf abzuschließen.
Die Vier-Pass-Regel bedeutet allerdings nicht, dass eine Mannschaft vor dem Warnzeichen beliebig lange spielen darf. In außergewöhnlichen Situationen können die Schiedsrichter auch direkt auf passives Spiel entscheiden.
Auch beim Zählen der vier Pässe gibt es Sonderfälle, etwa bei geblockten Bällen, Fouls oder Spielfortsetzungen.
Für Zuschauer reicht als Faustregel:
Arm oben = Der Angriff muss jetzt zum Abschluss kommen.
Wie funktioniert der Anwurf?
Ein Anwurf erfolgt zu Beginn einer Halbzeit und nach einem Tor.
Im modernen Handball spielt dabei die Anwurfzone eine wichtige Rolle. Sie befindet sich in der Mitte des Spielfeldes und hat einen Durchmesser von vier Metern.
Seit der Regelpräzisierung vom 1. Juli 2025 darf der Schiedsrichter bei Verwendung der Anwurfzone erst anpfeifen, wenn sich der Werfer und der Ball vollständig innerhalb der Anwurfzone befinden.
Der Anwurf muss innerhalb von drei Sekunden nach dem Pfiff ausgeführt werden.
Er kann aus der Bewegung erfolgen. Springen darf der Werfer bei der Ausführung aus der Anwurfzone allerdings nicht.
Die Anwurfzone ist bei IHF-Veranstaltungen und in professionellen Männer- und Frauenligen verpflichtend. Bei anderen Wettbewerben kann die konkrete Anwendung von den zuständigen Verbänden abhängen.
Wann gibt es Einwurf und Abwurf?
Ein Einwurf wird unter anderem gegeben, wenn der Ball die Seitenlinie vollständig überquert.
Auch wenn ein Feldspieler der verteidigenden Mannschaft den Ball zuletzt berührt und dieser anschließend über die eigene Torauslinie fliegt, gibt es Einwurf für den Gegner.
Der Abwurf gehört dagegen dem Torwart.
Typische Situation: Der Torwart kontrolliert den Ball innerhalb seines Torraums oder der Ball überschreitet die Torauslinie, nachdem ihn zuletzt der Torwart oder ein angreifender Spieler berührt hat.
Der Torwart führt den Abwurf aus dem Torraum über die Torraumlinie aus.
Was gilt bei einem Kopftreffer gegen den Torwart?
Bei dieser Regel gibt es besonders häufig Missverständnisse.
Seit dem 1. Juli 2025 führt ein regelrelevanter Kopftreffer des Torwarts nicht mehr automatisch zu einer roten Karte.
Trifft ein ungehinderter Werfer in einer freien Spielsituation den Torwart zuerst am Kopf, kann dies unmittelbar mit einer 2-Minuten-Strafe geahndet werden.
Das gilt ebenfalls bei einem 7-Meter-Wurf, sofern der Torwart seinen Kopf nicht bewusst in Richtung des Balls bewegt, um den Wurf zu blockieren.
Entscheidend sind mehrere Voraussetzungen. Befindet sich beispielsweise ein Verteidiger zwischen Werfer und Torwart oder trifft der Ball zunächst einen anderen Körperteil und erst danach den Kopf, greift diese spezielle Regel nicht automatisch.
Das ist wesentlich genauer als die oft gehörte Aussage:
„Kopftreffer beim Torwart = zwei Minuten.“
Darf man ohne Torwart spielen?
Ja.
Eine Mannschaft darf ihren Torwart auswechseln und stattdessen mit einem zusätzlichen Feldspieler angreifen.
Dadurch können sieben Feldspieler gegen sechs Abwehrspieler spielen.
Der offensichtliche Nachteil: Das eigene Tor ist leer.
Diese taktische Variante wird deshalb häufig in Unterzahlsituationen oder gezielt im Positionsangriff eingesetzt.
Wer tiefer einsteigen möchte, findet auf Handballguru auch unseren ausführlichen Guide zum 7. Feldspieler im Handball.
Welche Handballregeln wurden 2025 geändert?
Der seit 1. Juli 2025 geltende Regelstand brachte keine komplette Neuerfindung des Handballs. Viele Änderungen waren Präzisierungen bestehender Auslegungen.
Besonders relevant für Spieler und Zuschauer sind vier Punkte:
Spielerzahl: Der internationale Regeltext sieht jetzt bis zu 16 Spieler je Mannschaft vor.
Nullschritt: Die Regel wurde klarer formuliert und gilt ausdrücklich auch beim Fangen des Balls nach dem eigenen Prellen.
Kopftreffer: Bestimmte Kopftreffer gegen den Torwart beziehungsweise bei einem direkten Freiwurf nach dem Schlusssignal werden mit zwei Minuten statt automatisch mit einer Disqualifikation bestraft.
Anwurfzone: Bei einem Anwurf aus der Zone müssen sich beim Anpfiff nun Werfer und Ball vollständig innerhalb der Zone befinden.
Diese Regeln sind auch für den Hallenhandball 2026 weiterhin die maßgebliche internationale Grundlage.
Gelten im Jugendhandball immer dieselben Regeln?
Die Grundregeln bleiben bestehen, allerdings gibt es im Kinder- und Jugendhandball zahlreiche zusätzliche Vorgaben.
Dazu gehören beispielsweise kürzere Spielzeiten, Ballgrößen und je nach Altersklasse Vorgaben zu Spielweisen oder Abwehrformationen.
Außerdem können Landesverbände eigene Durchführungsbestimmungen festlegen.
Deshalb solltest du bei einer konkreten Jugendmannschaft zusätzlich immer die aktuellen Bestimmungen des zuständigen Landesverbandes prüfen.
Häufige Fragen zu den Handballregeln
Wie viele Schritte darf man beim Handball machen?
Mit kontrolliertem Ball sind grundsätzlich maximal drei Schritte erlaubt. Unter bestimmten Voraussetzungen zählt das erste Aufsetzen der Füße nach dem Fangen des Balls als Nullschritt.
Wie lange darf man den Ball halten?
Maximal drei Sekunden, sofern der Ball nicht vorher geprellt, gepasst oder geworfen wird.
Wie viele Spieler stehen beim Handball auf dem Feld?
Maximal sieben Spieler je Mannschaft. Das können sechs Feldspieler und ein Torwart oder sieben Feldspieler ohne Torwart sein.
Wie viele Spieler darf eine Handballmannschaft insgesamt haben?
Nach dem aktuellen IHF-Regelwerk besteht eine Mannschaft aus bis zu 16 Spielern. Für konkrete Wettbewerbe können Verbände innerhalb der zulässigen Grenzen eigene Bestimmungen festlegen.
Wie groß ist ein Handballfeld?
Das reguläre Spielfeld ist 40 Meter lang und 20 Meter breit. Das Tor misst 3 × 2 Meter.
Wie lange dauert ein Handballspiel?
Ab 16 Jahren beträgt die reguläre Spielzeit zweimal 30 Minuten. Für jüngere Mannschaften gelten kürzere Spielzeiten.
Was bedeutet die blaue Karte im Handball?
Die blaue Karte wird nach einer roten Karte gezeigt und informiert darüber, dass die Schiedsrichter zusätzlich einen schriftlichen Bericht erstellen. Sie ist keine eigenständige zusätzliche Zeitstrafe.
Wie viele Pässe sind bei passivem Spiel erlaubt?
Nach dem Vorwarnzeichen sind grundsätzlich maximal vier Pässe bis zum Torabschluss vorgesehen. Bei der Zählweise gibt es einige Sonderfälle.
Wo finde ich das vollständige Handball-Regelwerk?
Dieser Artikel soll die wichtigsten Regeln verständlich erklären, ersetzt aber nicht das offizielle Regelwerk.
Wenn es auf eine exakte Regelauslegung ankommt – beispielsweise für Schiedsrichter, Trainer oder einen konkreten Protestfall – sind die jeweils aktuellen IHF-Regeln und DHB-Zusatzbestimmungen maßgeblich.
Auf Handballguru werden wir diesen Guide deshalb regelmäßig prüfen und bei Regeländerungen aktualisieren.
Zuletzt fachlich geprüft: September 2026.
Quelle: Aktuelles Handball-Regelwerk beim DHB & Offizielle IHF Rules of the Game







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